
Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Wärmenetzen: PEX- (Kunststoff) und Stahlleitungen.
Beides hat seine Vorteile, aber auch Nachteile. Ein PEX-Netz kann schnell und einfach verlegt werden, aber hat zwei gravierende Nachteile:
- Es altert – bei hoher Temperatur und Druck schneller
- Es kann nicht „beobachtet“ werden – keine Leckageerkennung
Das Wärmenetz in Leutkirch wird aktuell und zukünftig ausschließlich in Stahl gebaut. Ein Wärmenetz für die Zukunft.
Um das bestehende PEX-Netz vor höhren Vorlauftemperaturen (max. 95 °C) und höhere Drücken (max. 6 bar) zu schützen, haben wir uns entschlossen eine Netztrennstation zu bauen.
Das Wichtigste Bauteil in der Station ist der Plattenwärmetauscher. Der Plattenwärmetauscher ist ein Apparat, in dem viele dünne Metallplatten hintereinander gestapelt sind. Durch diese Zwischenräume fließt auf der einen Seite das Wasser aus dem Stahlnetz und auf der anderen Seite der Metallplatte das Wasser aus dem Kunststoffnetz. Die Platten verhindern, dass das Wasser sich berühren kann, aber sie sind so dünn, dass die Wärme fast ungehindert übertragen werden kann.

Viele weiter Bauteile wie Pumpen, Ventile, Ausdehungsgefäße, Fühler, etc. machen dann die Station zu einer sehr großen Schutzeinrichtung für die Kunden und Kundinnen, dass bei einer Leckage im PEX-Netz nicht das komplette Netzwasser mit über 7 mio. Liter in den Keller läuft, sowie die Alterung gebremst wird, dass noch viele Jahre sicher geheizt werden kann.


